FAU Erlangen-Nürnberg | Kulturwerkstatt auf AEG, Nürnberg + 11. Forum Pädagogische Organisationsforschung 4. und 5. März 2026 (Pre-Conference) 5. und 6. März 2026 CALL FOR PAPERSLokale Organisator*innenMay Blombach, Nicolas Engel, Daniel Günther, Ines Sausele-Bayer und Alia Wielens Organisator*innen des VorstandsTamara Ehmann, Julia Elven und Stefan Köngeter1 In seinen Thesen Über den Begriff der Geschichte stellt Walter Benjamin fest, dass Geschichte uns nicht als linearer Verlauf historischer Fakten einsichtig wird, sondern „Gegenstand einer Konstruktion“ (Benjamin 1991, 701) ist. Damit bestimmt er Erinnerung als soziale Praxis, in der Ansprüche auf Herrschaft ebenso wirksam werden wie Ansprüche auf Emanzipation. Zu lernen ist daraus auch, dass Vergangenheit etwas Unabgeschlossenes ist und Erinnerung ein fragmentarischer, lebendiger und umkämpfter Prozess, in dem das Vergangene in der Gegenwart fortwirkt. Als gegenwartsbezogener Akt vollzieht sich Erinnerung nicht nur im und durch das Subjekt, sondern auch in unterschiedlichsten Formen gesellschaftlicher Aushandlung, die einen variierenden Institutionalisierungsgrad annehmen. Einem gesellschaftlich umkämpften Erinnern sind Vorgänge des Vergessens und Verdrängens, des Übersetzens, (Um-)Schreibens und (Um-)Deutens immanent (Rieger-Ladich, Rohstock & Amos 2019; Zirfas et al. 2023). Sei es in Form von mündlicher Überlieferung, von öffentlichem Gedenken und Erinnern, von Geschichtsschreibung, in Form der Sammlung und Archivierung von Dokumenten oder Artefakten, der Publikation von Texten, der künstlerischen und kuratorischen Objektivierung oder der digitalen Programmierung: Erinnerung formt und begründet Geschichtsverhältnisse, Wissensbestände, (Meta-)Narrative, Zuschreibungen, Legitimationen und Deutungshoheiten in Gegenwart und Zukunft. Erinnerung verweist damit auch auf Lern- und Bildungsprozesse (Messerschmidt 2003; Brumlik 2004; Meseth 2005). Sie wird zudem in pädagogische Praxis übersetzt (Dietrich & Müller 2010; Engel & Bretting 2024), in deren Rahmen darum gerungen wird, welche Stimmen und Perspektiven, welches Wissen und welche Erfahrungen sichtbar werden und bleiben, was gelernt, was vermittelt und angeeignet und was wiederum vergessen und verdrängt wird. In diesem Zusammenhang spielen Organisationen und Prozesse des Organisierens eine zentrale Rolle. Erinnerung ist als soziale Praxis erstens grundsätzlich auf das Organisieren von Wissen, Erfahrung, Interessen, Material usw. angewiesen – sowohl innerhalb als auch außerhalb von Organisationen. Zugleich ist Prozessen des Organisierens und des organisationalen Lernens die Auseinandersetzung mit dem Vergangenen immanent (Türk 1995; Manhart 2014; Engel 2024). Zweitens sind Organisationen als Gegenstände und Kontexte von Erinnerung relevant: Dabei kann es etwa um die Aufarbeitung von Verstrickungen in Kolonialismus und Nationalsozialismus (Kühl 2014; Kleinöder & Todzi 2024) gehen, um ‚positiv‘ konnotierte Erinnerung in organisationalen (Selbst-)Darstellungen (Ackermann 2022) oder um retrospektive Narration als strategisches Instrument der Unternehmensführung (Erlach et al. 2020). Als Arenen und Akteur*innen der Erinnerung sind Organisationen drittens auf Praktiken und Formen der Erinnerung angewiesen und bringen diese hervor, da die Erinnerung der Vergangenheit einer Organisation eine zentrale Bedingung ihrer Gegenwart und Zukunft darstellt (Wendt 2024). Zu diesen Praktiken und Formen der Erinnerung zählen etwa organisationale Gedächtnispraktiken (Dimbath 2009; Leonard et al. 2016; Mensching 2023a) und Formen organisationaler Geschichtsschreibung (Sydow 2010; Derix & Lutz 2024; Kleinöder et al. 2024), die wiederum auf Dynamiken der (De-)Institutionalisierung (Casale et al. 2024) verweisen. Nicht zuletzt sind Praktiken der Bewältigung und Aufarbeitung von (Gewalt-)Erfahrungen, die Menschen in und durch Organisationen machen, relevant (Schäfer & Eßer 2023; Andresen 2024). Viertens lassen sich Praktiken, Formen und Materialisierungen des Erinnerns sowohl als Ergebnis wie auch als Medium organisationaler Lern- und Bildungsprozesse (Levitt & March 1988; Göhlich 2017; Mensching 2023b; Bretting 2024) sowie als Referenzen für Ansätze und Vorhaben der Organisationsentwicklung verstehen. Kurz: Fragen des Lernens in, von, über und zwischen Organisationen stellen sich im Kontext der Erinnerung auf vielfältige Weise. Vor diesem Hintergrund verfolgt die Tagung das Ziel, die Bedeutung, Funktion und Rolle von Organisationen und von Prozessen des Organisierens für gesellschaftliche Vorgänge der Erinnerung und Aufarbeitung ebenso auszuleuchten, wie Organisationen als Gegenstände, Arenen und Akteur*innen der Erinnerung in den Blick zu nehmen. Sie lädt dazu ein, die organisationspädagogische Debatte mit theoretischen und methodologischen Erkenntnissen wie auch mit empirischen Befunden zu organisationalen und institutionellen Bedingungen der Erinnerung sowie zum Verhältnis von organisationalem Lernen und Erinnerung anzureichern. Auf dieser Grundlage lässt sich die theoretisch-empirische Verhältnisbestimmung der Begriffe weiter profilieren und nutzen, um die Aktualität etablierter Theorie- und Methodenzugänge zur Organisationspädagogik zu prüfen. Folgende Schwerpunkte stehen im Fokus der Tagung:ERINNERUNGSORGANISATIONENDer Schwerpunkt liegt hier auf der Auseinandersetzung mit Organisationen, deren Zweck unmittelbar im Zusammenhang mit Erinnerung und Aufarbeitung steht. Zu diesen zählen etwa Gedenkstätten, Dokumentationszentren und Museen, aber auch Untersuchungsausschüsse, Aufarbeitungskommissionen, Sammlungen, Archive und Bibliotheken. Mögliche Leitfragen: Welche gesellschaftlichen Aufgaben übernehmen Organisationen der Erinnerung und der Aufarbeitung von (Gewalt-)Geschichte? Wie vollzieht sich hier Erinnerung als Bildungs- und Lernprozess bzw. im Zusammenhang mit Bildungs- und Lernprozessen? In welchem Verhältnis stehen institutionelle Erwartungen, die an Erinnerungsorganisationen herangetragen werden, zu pädagogischen Praktiken der Vermittlung, des Gedenkens etc.? In welchem Zusammenhang stehen Erinnerungsorganisationen zu erinnerten Organisationen (z.B. Museen zu Organisationen kolonialer Ökonomie, Gedenkstätten zu Konzentrationslagern o.ä.)? ORGANISIEREN VON ERINNERUNGDieser Schwerpunkt thematisiert den Verweisungszusammenhang von Organisation und Erinnerung hinsichtlich seiner prozessualen Dimension und den damit verbundenen Bildungs- und Lernprozessen. Neben theoretischen Verhältnisbestimmungen, die auf die pädagogische Dimension des Organisierens von Erinnerung abheben, interessieren hier konkrete empirische Gegenstände, wie innerorganisationale Initiativen (z.B. Betriebsräte), Gewerkschaftsgruppen, Bewegungen des Erinnerungsaktivismus (Gutman & Wüstenberg 2023) oder Archive. Mögliche Leitfragen: Wie wird Erinnerung in Organisationen hervorgebracht und welche Rolle spielt dabei das Vergessen? Wie entstehen, organisieren und institutionalisieren sich Initiativen und Bewegungen der Erinnerung und Aufarbeitung innerhalb und außerhalb von Organisationen? Welche Rolle spielen Bildungs- und Lernprozesse beim Organisieren von Erinnerung? Wie wird Vergangenheit durch Mitglieder der Organisation, adressierte Akteur*innen oder Forschende in der Gegenwart zugänglich gemacht? Welche Rolle spielen dabei Digitalisierung und die Implementierung von Künstlicher Intelligenz? Welche subjektive Bedeutung haben organisiertes Erinnern und Archive für Mitglieder von Organisationen und deren Adressat*innen im Hinblick auf Bildungsprozesse? ORGANISATIONALE ERINNERUNG UND GESCHICHTSSCHREIBUNGIn diesem Schwerpunkt geht es einerseits um organisationsspezifische Praktiken der Erinnerung und Aufarbeitung sowie um den Zusammenhang dieser mit organisationalem Lernen und Organisationsentwicklung. Andererseits steht das Verhältnis von Organisationsgeschichte und gegenwärtigen wie zukunftsgerichteten organisationalen Logiken und Interessen im Fokus. Einschlägige Beispiele wären etwa die Erinnerung und Aufarbeitung der Verstrickung von Wirtschaftsunternehmen in Gewaltgeschichte (Schneider-Braunberger & Meder 2024; Kleinöder & Todzi 2024), als auch die Aufarbeitung sexualisierter Gewalt in organisationalen Zusammenhängen (Andresen et al. 2016; Baader et al. 2025). Mögliche Leitfragen: Inwiefern ist Erinnern auf Organisationen und organisationale Praktiken bezogen? Warum erinnern Organisationen (nicht)? Welche Rolle spielt Erinnern, Archivieren, Dokumentieren und Sammeln für organisationales Lernen und Organisationsentwicklung? Welche expliziten und impliziten Formen und Praktiken des Erinnerns, der Aufarbeitung und der Geschichtsschreibung werden in und durch Organisationen hervorgebracht und wie materialisieren sich diese? Inwiefern tragen Organisationen und Prozesse der Institutionalisierung zur Erinnerung oder umgekehrt zum Vergessen und zur Unbewusstmachung bei? ERINNERUNG ALS THEORETISCHE UND METHODISCHE KATEGORIE DER ORGANISATIONSPÄDAGOGIKIn diesem Schwerpunkt stehen methodische, methodologische und forschungsstrategische Fragen der organisationspädagogischen Erforschung von Erinnerung sowie systematische Perspektiven auf Erinnerung als Gegenstand organisationspädagogischer Theoriebildung im Vordergrund. Vor dem Hintergrund disziplinärer Konzepte und Debatten soll der thematische Verweisungszusammenhang von Organisation und Erinnerung diskutiert und weiter konkretisiert werden. Mögliche Leitfragen: Wie lässt sich das Verhältnis von Organisation und Erinnerung organisationspädagogisch bestimmen? Wie und mit welchem Erkenntnisgewinn lassen sich Konzepte der Erinnerung, der Aufarbeitung, des Vergessens und des Verdrängens mit organisationspädagogischen Konzepten des Lernens, der Erziehung und Bildung oder der Organisationskultur ins Gespräch bringen? Mit welchen methodischen Zugängen können Erinnerungspraktiken in Organisationen untersucht werden? ORGANISATORISCHESWir laden alle Forscher*innen, die zu diesen Themen und (ähnlichen) Fragen arbeiten, herzlich ein, sich mit theoretischen, methodologischen, konzeptionellen und empirischen Beiträgen an der Jahrestagung der Sektion Organisationspädagogik 2026 zu beteiligen. Beiträge von Kolleg*innen aus anderen Bereichen der Erziehungswissenschaft (z.B. Allgemeine Erziehungswissenschaft, Historische Bildungsforschung, Sozial- und Medienpädagogik, Erwachsenenbildung und Schulpädagogik), aus angrenzenden Disziplinen (z.B. Soziologie, Geschichte, Kulturwissenschaft, Geschlechterforschung, Management Studies) sowie aus der Praxis sind herzlich willkommen. Wir freuen uns über Vorschläge
Erbeten werden Beiträge, die sich ausdrücklich auf das Tagungsthema beziehen, eine klare Fragestellung zum Ausgangspunkt haben, an den aktuellen Stand der Forschung und Theoriebildung anschließen, das methodische Vorgehen bzw. den Argumentationsgang explizieren und (Zwischen-)Ergebnisse präsentieren. Sie können gerne angeben, welchem der genannten Schwerpunkte Sie Ihren Beitrag zuordnen. Das Programmkomitee behält sich vor, die Tagungsstruktur nach Sichtung der Einreichungen zu modifizieren. Weitere Informationen zur Einreichung der Beiträge finden Sie auf der Website. Beiträge und Symposien können bis spätestens 30.09.2025 via conftool eingereicht werden. Der Haupttagung vorgelagert findet das 11. Forum pädagogische Organisationsforschung statt, welches Wissenschaftler*innen in der Qualifikationsphase die Möglichkeit bietet, eigene Projekte und Vorhaben unabhängig vom Tagungsthema vorzustellen und zu diskutieren. Interessent*innen wenden sich bitte an info@forum-orgpaed.net. Es wird ein separater Call for Abstracts versandt. Weitere Informationen finden Sie ebenfalls auf der Website. Förderung der Teilnahme an der Jahrestagung der Sektion Organisationspädagogik 2026 Der Sektionsvorstand richtet für die Jahrestagung 2026 erneut einen Solifonds ein, durch den die Teilnahme von Wissenschaftler*innen in der Qualifikationsphase gefördert werden kann. Eine vollständige Übernahme der Kosten ist leider nicht möglich. Kolleg*innen, die keine Möglichkeit haben, ihre Kosten abzurechnen, können einen Zuschuss beim Vorstand der Sektion Organisationspädagogik beantragen. Der formlose Antrag ist mit einer Begründung bis zum 01.12.2025 zu richten an solifonds@organisationspaedagogik.net. Die Zusage und eine Mitteilung über die Höhe der Förderung erfolgt zeitnah nach der Deadline der Antragstellung. Auszahlungen von bewilligten Geldern erfolgen nur bei vollständiger Vorlage der Belege. Hierfür wird ein entsprechendes Formular zur Verfügung gestellt. Die Tagung findet in deutscher Sprache statt, englischsprachige Beiträge sind jedoch ausdrücklich herzlich willkommen. Wir freuen uns außerdem auf eine rege Teilnahme von Wissenschaftler*innen in der Qualifikationsphase sowie von Kolleg*innen aus der Praxis! Die Tagung soll barrierearm gestaltet werden. Bitte teilen Sie uns Ihren Unterstützungsbedarf mit, damit wir diese von Anfang an berücksichtigen können. LITERATURAckermann, U. (2022). Ausgewählte narrative Vermittlungsvorkommen von Erzählungen zur imagefördernden (Selbst)Darstellung. In Dieselbe, Narrative Praktiken von Unternehmen. Imagefördernde Selbstdarstellungen im Internet (S. 341-502). Berlin: J.B. Metzler. Andresen, S., Böllert, K. & Watzlawik, M. (2016). Aufarbeitung sexueller Gewalt in Institutionen des Aufwachsens. Herausforderungen erziehungswissenschaftlicher Forschung und Positionierung. Einführung in den Thementeil. Zeitschrift für Pädagogik, 62(5), 619-623. Andresen, S. (2024). Im Modus der Zeugenschaft Wissen hervorbringen und einordnen. Zeitliche Perspektiven auf Aufarbeitung sexueller Gewalt an Kindern und Jugendlichen. Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Pädagogik, 100(4), 570-86. Baader, M. S., Böttcher, N., Ehlke, C., Oppermann, C., Schröder, J. & Schröer, W. (2025): Abschlussbericht „Werner Helmut Kamenzin und das Jugendamt Stuttgart. Hintergründe, organisatorische Verflechtungen und zeithistorische Verarbeitungen“. Hildesheim: Universitätsverlag Hildesheim. Benjamin, W. (1991). Über den Begriff der Geschichte. In Derselbe, Abhandlungen. Gesammelte Schriften I. (S. 691–704). Hg. v. R. Tiedemann & H. Schweppenhäuser. Frankfurt am Main: Suhrkamp. Bretting, J. (2024). Erinnern als Kritik in NS-Gedenkstätten? Organisationspädagogische Betrachtungen zur Institutionalisierung der Gedenkstättenpädagogik. In. S. Rundel et al. (Hrsg.), Organisation und Kritik. Jahrbuch der Sektion Organisationspädagogik (S. 151-63). Wiesbaden: Springer VS. Brumlik, M. (2004). Aus Katastrophen lernen?. Grundlagen zeitgeschichtlicher Bildung in menschenrechtlicher Absicht. Berlin: Philo Verlag. Casale, R., Kessl, F., Pfaff, N., Richter, M. & Tervooren, A. (2024) (Hrsg.). (De)Institutionalisierung von Bildung und Erziehung. Frankfurt am Main: Campus Verlag. Derix, S. & Lutz, M. (2024). Zum Verhältnis von Unternehmens- und Kulturgeschichte. In N. Kleinöder, C. Marx, B. Gehlen & J. Czierpka (Hrsg.), Neue Perspektiven der Unternehmensgeschichte (S. 37-55). Paderborn: Brill Schöningh. Dietrich, C. & Müller, H.R. (2010) (Hrsg.): Die Aufgabe der Erinnerung in der Pädagogik. Klinkhardt. Dimbath, O. (2009). Theoretische Perspektiven des organisationalen Vergessens bei Alfred Schütz und Niklas Luhmann. Organisation und Erfahrung. Beiträge der AG Organisationspädagogik (S. 65-75). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften. Engel, N. (2024): Organisation. In M. Dederich & J. Zirfas (Hrsg.), Optimierung. Ein interdisziplinäres Handbuch (S. 255-62). Berlin/Heidelberg: J.B. Metzler. Engel, N. & Bretting, J. (2024). Wozu erinnern? Kulturwissenschaftliche Annäherungen an eine „Erziehung nach Auschwitz“ in veränderten Konstellationen des Erinnerns. Zeitschrift für Pädagogik, 70(4), 470-81. Erlach, C., Müller, M. & Thier, K. (2020). Narrative Organisationen. Wie die Arbeit mit Geschichten Unternehmen zukunftsfähig macht. Berlin: Springer Gabler. Göhlich, M. (2017). Organisationales Lernen als zentraler Gegenstand der Organisationspädagogik. In M. Göhlich, A. Schröer, S.M. Weber (Hrsg.), Handbuch Organisationspädagogik (S. 365-79). Wiesbaden: Springer VS. Gutman, Y. & Wüstenberg, J. (2023) (Hrsg.). The Routledge Handbook of Memory Activism. London & New York: Routledge. Kleinöder, N., Marx, C., Gehlen, B. & Czierpka, J. (2024) (Hrsg.), Neue Perspektiven der Unternehmensgeschichte. Paderborn: Brill Schöningh. Kleinöder, N. & Todzi, K.S. (2024). (Post-)Kolonialgeschichte und Unternehmensgeschichte. Unternehmen in der kolonialen Globalisierung. In: N. Kleinöder, C. Marx, B. Gehlen & J. Czierpka (Hrsg.), Neue Perspektiven der Unternehmensgeschichte (S. 243-61). Paderborn: Brill Schöningh. Kühl, S. (2014). Ganz normale Organisationen. Zur Soziologie des Holocaust. Frankfurt am Main: Suhrkamp. Leonard, N., Dimbath, O., Haag, H. & Sebald, G. (2016) (Hrsg.). Organisation und Gedächtnis. Über die Vergangenheit der Organisation und die Organisation der Vergangenheit. Wiesbaden: Springer VS. Levitt, B. & March, J.G. (1988). Organizational Learning. Annual Review of Sociology, Vol. 14 (1988), 319-40. Manhart, S. (2014). Organisiertes Veralten - veraltete Organisation? Zur Stabilität der Universität in den Neuerungsdynamiken von Wissenschaft und Reformen. In S. M. Weber, M. Göhlich, A. Schröer, J. Schwarz (Hrsg.), Organisation und das Neue. Beiträge der Kommission Organisationspädagogik (S. 259-69). Wiesbaden: Springer VS. Mensching, A. (2023a). Organisation. In G. Sebald, M. Berek, K. Chmelar, O. Dimbath, H. Haag, M. Heinlein, N. Leonhard, & V. Rauer (Hrsg.), Handbuch Sozialwissenschaftliche Gedächtnisforschung. Band 2: M – Z (S. 153-64). Wiesbaden: Springer VS. Mensching, A. (2023b). Vergessen, um lernen zu können. Organisationspädagogische Reflexionen der Praktiken des Vergessens in Organisationen. In J. Zirfas, W. Meseth, T. Fuchs & M. Brinkmann (Hrsg.). Vergessen. Erziehungswissenschaftliche Figurationen (S. 164-78). Weinheim/Basel: Beltz Juventa. Meseth, W. (2005). Aus der Geschichte Lernen. Über die Rolle der Erziehung in der bundesdeutschen Erinnerungskultur. Frankfurt am Main: Johann-Wolfgang-Goethe Universität (Frankfurter Beiträge zur Erziehungswissenschaft). Messerschmidt, A. (2003). Bildung als Kritik der Erinnerung. Lernprozesse in Geschlechterdiskursen zum Holocaust-Gedächtnis. Frankfurt am Main: Brandes & Apsel. Rieger-Ladich, M., Rohstock, A. & Amos, K. (2019) (Hrsg.). Erinnern, Umschreiben, Vergessen. Die Stiftung des disziplinären Gedächtnisses als soziale Praxis. Weilerswirst: Velbrück. Schneider-Braunberger, A. & Meder, P. (2024). Verantwortung gegenüber der eigenen Geschichte: Eine Bestandsaufnahme der Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit deutscher Unternehmen. Zeitschrift für Unter-nehmensgeschichte, 69(2), 361-76. Sydow, J. (2010). Organisationale Pfade: Wie Geschichte zwischen Organisationen Bedeutung erlangt. In M. Endreß, T. Matys (Hrsg.), Die Ökonomie der Organisation – die Organisation der Ökonomie (S. 15-31). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften. Türk, K. (1995). „Die Organisation der Welt“. Herrschaft durch Organisation in der modernen Gesellschaft. Opladen: Westdeutscher Verlag. Wendt, T. (2024). Vom Homo organisans zum Homo digitalis. Anthropologie als Theorie digitaler Organisation». Medien Pädagogik 63 (Homo digitalis): 21–41. Zirfas, J., Meseth, W., Fuchs, T. & Brinkmann, M. (2023). Vergessen. Erziehungswissenschaftliche Figurationen. Weinheim: Beltz Juventa. You're currently a free subscriber to Organizational History Network. For the full experience, upgrade your subscription. |
Wednesday, 6 August 2025
ORGANISATION UND ERINNERUNG
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